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Casketgarden: Open the casket, enter the garden TIPP
(Metal Age Productions/Twilight)


Autor: R@Z€ / Wertung: 10.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Bild von Casketgarden - Open the casket, enter the gardenCasketgarden haben sich nicht umsonst den Bandnamen von einem der besten Dismember-Songs geklaut. Die ehemaligen Schweineblutfetischisten standen für dieses heiße Eisen ebenso Pate wie At The Gates, wobei diese den überwiegenden Anteil tragen. Alle typischen At The Gates-Trademarks wie Riffs und Rhythmik, Stops, Drumarbeit und sogar die Vocals, die Sänger István Cseh abliefert, sind mit von der Partie, klingen allerdings immer modern und kein bißchen altmodisch. Dazu trägt ebenfalls der im Denevér Studio (Ungarn) zusammengewerkelte glasklare Sound bei, der schwedischer als manch andere aktuelle Veröffentlichung aus der nordischen Ecke, aber dennoch zeitgemäß tönt. Brecher wie “To relive my carnage”, der Rausschmeißer “Enter the garden” oder das rasante “Why the vultures cry?” gehen ab wie ein Torpedo auf Zielsuche und bei all der Energie und Aggressivität fehlt es kein bisschen an Abwechslung oder Musikalität. “Open the casket” läßt z.B. Vergleiche zu Nausea aufkommen und geile Soli wie bei “One more lie”, auch wenn sie kurz gehalten sind, sprechen für ein großes Melodieverständnis. Überhaupt geht die Band aus Ungarn (liegt das in Schweden?) auf ihrem zweiten Album sehr melodisch und professionell zu Werke, sodass einem Angst und Bange wird, die Saiten im Iron Maiden-Stil schmoren zu sehen. Liebhaber der Slaughter of the soul-Scheibe, werden auf die Knie fallen und Gott danken, für dieses tolle Album. 10 dicke Sterne für 10 geile Songs.

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