Den Vergleich erflehen Carbonix Acyd geradezu. Sie sortieren sich selbst unter dem Begriff „Red hot Turbo-Rock Leipzig“ ein. Das Cover ziert ein junger Bursche mit Hut und Stock, der aussieht wie ein … ja, genau: Turbonegro-Jünger. Der Kleine wird sicherlich mal ein richtiger Prollo. Aber was erwartet den Hörer auf „Audiomatismus“?
Ja schon, aber irgendwie auch nicht. Sauber gespielter Rock mit ordentlich Ohrwurmfaktor. An Sänger Dennis Dollmeyer werden sich allerdings die Geister scheiden. Irgendwie bettet sich seine hohe Stimme zwar ordentlich auf den Brat-Gitarren, seine üble Aussprache und sein radebrechtes Englisch nerven allerdings gehörig. Schön auf der anderen Seite, wie die Band auf „Modern Jesus“ von der vollen Breitseite umschaltet auf dezentes Soundtupfen – wenn ich das mal so nennen darf.
Also: „Audiomatismus“ ist eine ziemlich ordentliche Platte, nur sollte man nicht unbedingt im Booklet die Lyrics nachverfolgen während des Hörens.
Rezensionen
Carbonix Acyd: Audiomatismus
(Radar)
Autor: JK / Wertung: 7.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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