Bei Brand New Sin handelt es sich um eine Band aus Syracuse und diese Musik ist nicht leicht zu beschreiben. Es geht eigentlich sehr in die Richtung Southern Rock, aber dafür ist das alles viel zu wild, zu laut und aufmüpfig. Der Härtegrad ist auch viel zu hoch……was mach ich nur.
Um einfach mal einige Bands zu nennen, an die mich das Quintett erinnert: Circus Of Power, The Almighty und Black Label Society. Ist ja ne illustre Schar an Bands, oder? Jedenfalls wird „Recipe For Disaster“ feinster Southern/Street Rock geboten, der whiskygeschwängert den Rebellen in dir ruft und ihn auch erreichen kann. Wie bei den meisten Bands dieses Genres, ist auch bei Brand New Sin ein leichter Blueseinschlag zu erkennen, was die Songs noch interessanter macht. Songs wie „Arrived“ oder „Freight Train“ lassen einen das Gaspedal durchtreten und die Anlage aufdrehen. Ein Song wie „Running Alone“ passt eher an ein Lagerfeuer, wird aber von Frontröhre Joe Altier dermaßen gefühlvoll dargeboten, dass die Tränen wahrscheinlich das Lagerfeuer löschen würden.
Authenzität ist eh eine der großen Stärken von Brand New Sin, kling die Rebel-Attitüde bei den meisten Bands albern, nimmt man dem Fünfer jede Silbe, jede Note ab. Die Band ist glaubhaft, klingt nach Freiheit und ist mir 9 Punkte wert. Ich freu mich jedenfalls darauf, wenn die Jungs mal auf Tour kommen, auch wenn ich dann mit dem Auto zum Konzert fahre.
Rezensionen
Brand New Sin: Recipe for Disaster
(Century Media)
Autor: CF / Wertung: 9.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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