Einen Exotenbonus bekommen die Japaner von Blood Stain Child von mir nicht. Denn den hat die Band einfach nicht nötig. Ihr Geprügel auf Idolator kann sich hören lassen, der Opener Hypersonic ist Programm. Ihre flotte Mischung aus Melodic Death, schnellem Keyboard Black Metal, Ethno Pop, Thrash, NuMetal und Mainstream Tekkno kommt trotz dieser ungewöhnlichen Mischung kongenial daher, vor Allem weil die Truppe nun einmal vornehmlich auf modernen Death/Thrash setzt. Die immer wieder einfließenden Keyboard- und Soundspielereien geben dem Gesamtklang aber eine ungewöhnliche Tendenz, die genannte Einflüsse erwähnenswert macht. Wenn der Fünfer mit Durchschnittgröße von 1.50m aber über einen gebrettert kommt, dann bimmelt schon vor Weihnachten die Glocke. Hervorheben fällt schwer, aber zum Reinhören taugen vor Allem der genannte Opener und das sentimentale Embrace Me - wenn man bei dem Geknüppel von sentimental reden kann. Geile Platte!
Rezensionen
Blood Stain Child: Idolator TIPP
(Dockyard 1)
Autor: DJ / Wertung: 10.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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