Blackshine wähne ist ständig als ‚bereits aufgelöst’, da die Band ca. alle fünf Jahre ein Album veröffentlicht. 1997 gab es das Debüt Our pain ist your pleasure,welches neben einigen kräftigen Death’n’Roll Nummern vor Allem auf melancholischen Goth Rock setzte. 2002 war auf dem Nachfolger Soulless & Proud nicht mehr viel davon zu hören, die Band rockte einfach nur noch kräftig nach vorne. Und auf Lifeblood setzt sich diese Entwicklung fort. Statt trübem Düsterrock gibt es auf Lifeblood eine deftige Kelle, die nicht selten sogar ins Thrash Metal Genre rutscht. Dass man Blackshine dennoch immer wieder erkennt, liegt dabei definitiv an der markanten Stimme von Anders Strokirk. Wenn man dann ein glückliches Händchen bei den Refrains beweist, kommen dabei durchaus hitverdächtige Nummern wie Born a denier, Lifeblood und Stonefog raus. Leider geht der Scheibe zum Ende hin auch etwas die Luft aus, weil auf Dauer immer die gleichen Zutaten verwendet werden. Dennoch freut man sich auch 2006 über ein Lebenszeichen der Skandinavier. Für Freunde von nordischem Melodic Death / Thrash.
Rezensionen
Blackshine: Lifeblood
(Dockyard 1)
Autor: DJ / Wertung: 9.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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