Willkommen in den ewigen Hallen aus Stein, wo Euch Ruhm und Ehre zu Teil wird. So oder so ähnlich dürfte es klingen, wenn Amon Amarth in die ewigen Jagdgründe eingehen und Johann Hegg und seine Streiter als Helden in Odins Reich heimkehren. Denn mit dem aktuellen Album ist es den Nordmännern gelungen, das bisher beste, eingängigste und unterhaltsamste Langeisen seit Bandbestehen zu schmieden. Auf diesem Silberling werden alle Stärken der Band zu einem rotglühenden Stahl geschmiedet, der sich wie durch Butter, in Eure Gehörgänge schneidet. Typische Uptempo-Kracher wie “Valhall awaits me” und “Asator”, großartig episch Hymnen ala “Hemrod’s ride to hell” oder die allseits beliebten, melodiösen Stampfer wie der Titelsong gehen runter wie süßester Met und sorgen für ausgewogenes Songmaterial. Mit “Gods of war arise” hat man sogar einen neuen Bandhit am Start, der irgendwo zwischen “Death in fire” und “Victorious march” liegt und einige Konzerte in einen Hexenkessel zuckender und bangender Leiber verwandeln dürfte. Eine rundum gelungene Scheibe mit einer fetten Produktion von Jens Bogren, die sofort zündet und auch nach heavy rotation keinerlei Abnutzungserscheinungen aufkommen läßt. Rollende Doublebass, knallige Riffs, gewaltige Grooves, tolle Melodien noch und nöcher und über allem trohnt Johanns, mal tiefer, mal fies growlender Gesang, der mit einigen wirklich guten Mitgröhlparts überrascht. Sowas nennt sich Meilenstein, wird mit Nordstern hoch 11 bewertet und läßt die Band endgültig in der Death Metal-Chapions League einen festen Platz einnehmen. Hey, hey, Wickie! Hey, Wickie, hey! Zieh fest das Segel an! Hey, hey, Wickie! Die Wikinger sind hart am Winde dran…
Rezensionen
Amon Amarth: With Oden on our side TIPP
(Metal Blade)
Autor: R@Z€ / Wertung: 11.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine
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