Rezensionen

Amber Pacific: The possibility and the promise

(Hopeless Records)

Autor: DJ / Wertung: 8.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Bild von Amber Pacific - The possibility and the promiseDer Schriftzug erinnert an Motörhead, das Titelcover an Rosamunde Pilcher-Romantik der Marke ‚Sie kamen, sie sülzten, sie aßen Austern und wechselten schließlich Säfte im Leuchtturm’. Und ein Leuchtturm kommt auch in American Pie II vor. Und die Musik, die Amber Pacific machen, die, ja die ist der Marke ‚Untermalung für amerikanische Komödien’. Punk & Emo Pop, bunt, fröhlich, mal mit sengendem Herzschmerz, mal balladesk, streckenweise galoppierend, relativ eingängig und damit sowohl für Tanzbeine als auch schlicht zum Nebenbeihören geeignet. Irgendwie das amerikanische Pendant zu unseren deutschen Donots, nur dass deren Melodien irgendwie geiler rüberkommen. Und sie eine Spur härter sind. Amber Pacific sind trotz Gitarrenverstärker und Double Bass Einsatz recht sauber und glatt produziert. Halt auch für den breiten Markt zurechtgeschnitten. Das merkt man auch den Gesangsharmonien an, die meistens zweistimmig dargeboten werden, um den kleinen, feinen Emotionen noch mehr Ausdruck zu verleihen. Für Leute, die auf der Suche nach einer außergewöhnlichen Platte sind, sicherlich die falsche Investition, für Freunde von flotter, einfacher Pop Punk Kost allerdings sicherlich ein schmackhafter Happen.

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