Rezensionen

Altaria: The Fallen Empire

(Metal Heaven / Soulfood)

Autor: CF / Wertung: 8.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Bild von Altaria - The Fallen Empire„The Fallen Empire“ ist das inzwischen dritte Album der finnischen Melodicmetaller Altaria. Doch alleine die Trademarks Melodic Metal und Finnland schieben die Jungs in eine Ecke, in die sie auch noch genau reinpassen. Das Skandinavien eine schier unendliche Quelle guter Musiker ist, dürfte jedem inzwischen klar sein, auch das Finnland zwei der erfolgreichsten Melodic Metal Combos stellt (Stratovarius und Sonata Arctica) ist auch nicht wirklich ein Geheimnis, doch scheint der Markt für diese Musik noch immer nicht gesättigt zu sein.
Handwerklich sind die Jungs absolut unantastbar und sie versuchen wirklich alles, um nicht wie ein plumper Klon einer anderen Kapelle zu klingen. Positiv anzumerken ist die Tatsache, dass die Band ihren Sound nicht mit Keyboards zuknallt, sondern doch eher auf Gitarren setzt und auch Sänger Taage Laihto bewegt sich nicht andauernd in den höchsten Gefilden seines Stimmvolumens. Seine Stimme ist eher in der mittleren Tonlage zu hause und vielleicht werden einige meckern, dass sie in den höheren Tönen ein wenig labil klingt, doch hat er insgesamt mehr Power in den Stimmbändern als viele Sänger die sich dem Melodic Metal verschrieben haben. Meine absoluten Favoriten auf dem Album sind der akkustisch beginnende Kracher „Access Denied“, der ohne Kitsch zeigt wie ein „Liebeslied“ klingen sollte, und „Valley Of Rainbows“ der einfach eine sehr gute Melodieführung hat und zum Mitsingen animiert.
Altaria konnten den Melodic Metal nicht neu erfinden, doch ziehen sie ihr Ding durch und auch wenn sie nicht an die Qualität von Stratovarius herankommen, lassen sie das andere finnische Zugpferd Sonata Actica, mit denen sie auch noch auf Tour gehen, hinter sich. Wer sich von dem wirklich grausigen Cover nicht abschrecken lässt, der kann eine Band entdecken, die nicht enttäuscht. Außerdem ist Altaria auch noch der Name eines Pokémons wie der Nachwuchs eines Freundes anmerkte. Wer wohl von wem der Namensgeber war…..wer weiß.

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