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After All: This violent decline

(Dockyard1)

Autor: R@Z€ / Wertung: 8.0 von 12 Punkten / Kommentare: Bisher keine

Bild von After All - This violent declineDiese Stimme, woher kenn’ ich diese Stimme? Ach ja, kennt noch jemand aus den 80ern die Schnulze “Die weißen Tauben sind Müde” von Hans Hartz (jener welcher auch den Becks-Werbesong “Sail away” gesungen hat)? Mit zunehmender Rotation der aktuellen After All-Langrille, keimt in mir der Verdacht auf, dass Sänger Pit Focoul früher mal Hartzer Hans hieß. Ist das Songmaterial der Belgier wirklich gute Bay Area-Schule und kommt als Mischung aus älteren Forbidden und Metal Church zu “Blessing”-Zeiten, verfeinert mit altbekannten Totschläger-Licks rüber, muß man sich an den Gesang doch erst gewöhnen. Vielleicht singt Pit auch deswegen so gedrückt theatralisch und deprimiert, weil er traurig ist, nach der fünften Scheibe immer noch keinen richtigen Erfolg mit der Band gehabt zu haben. Zu wünschen wärs den fleißigen Belgiern, aber ob daran das von Tue Madsen gemasterte Album Numero sechs etwas ändern wird, dafür müßt ihr sorgen. Als Hilfestellung sollten die wirklich guten Thrash-Riffs und die Songs “Blind euphoria 2006" (fettes Riffing), “Sacraments for the damned” (hört mal genau hin, wer da am Anfang und Ende Pate stand) und “Violent decline” (Metal Church) dienen. Große Überraschung allerdings ist der Abschlußtrack “Second time around”. Sofern “Hans” Focoul auch diese unkitschige Halbballade eingesungen hat, beweist er hier, dass er über eine sehr angenehm klare (Witt-sche)Stimme verfügt. 9 Punkte minus Restgesang, da simmer bei 8.

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